Revierbericht 2007
Guadeloupe Port Louis:

Port Louis
Überraschung : Der Hafen sah ganz anders aus als in unserem sonst sehr zuverlässigen Karibikhandbuch (Doyle 2005). Sicherheitshalber ankerten wir erst mal draußen. Aber bald kam ein Fischer vorbei und lud uns ein in den Hafen zu kommen. Hier soll eine neue Marina gebaut werden. Die Außenmauern stehen schon und wir ankerten ganz alleine mitten im sauberen Hafenbecken (3-4m tief ausgebaggert). Der Ort selbst ist noch im Aufbau, aber wir fanden einen tollen Fischmarkt, ein nettes Lokal, Gemüsegeschäft und ein paar kleinere Supermärkte.

Hotels, Hafen und vieles andere ist noch nicht fertig, aber - oh Wunder - die Wanderwege sind bereits perfekt markiert und mit Schildern gekennzeichnet.

Der Mangrovenlehrpfad ist mit Holzstegen ausgelegt, sodass wir trockenen Fußes durch den Mangrovenwald spazieren und uns die Bromelien und das Spanische Moos aus der Nähe betrachten konnten. Von einem hohen Aussichtsturm kann man sich das Labyrinth aus der Vogelperspektive betrachten.

Über einen markierten Weitwanderweg entlang der Küste marschierten wir entlang der Riffe, über Sandstrände, durch einen Wald aus Malvenbüschen, Weiden mit Kühen, badeten in einem Pool, der durch ein Riff vor den hohen Wellen perfekt geschützt ist.

3 Stunden gingen wir nach Norden und - weil es schön war - am nächsten Tag durch den Mangrovenwald eine Stunde nach Süden.
Eigentlich hatten wir in Port Louis nur einen kurzen Zwischenstop einlegen wollen, aber wir blieben eine ganze Woche. "Alumine" war die einzige Yacht im Hafen. Die Menschen grüßten freundlich und wir hatten das Gefühl wirklich willkommen zu sein. Wenn wir gewusst hätten, dass man uns auf Antigua wie Terroristen behandeln wird, dann wären wir länger in Port Louis geblieben.

Guadeloupe