Revierbericht 2007
Guadeloupe Iles des Saintes:

Iles des Saintes - die Allerheiligen Inseln
Die Saintes sind phantastisch, aber das ist leider kein Geheimnis. Der Ankergrund ist sehr hart, und die guten Plätze, besonders vor dem Hauptort Le Bourg, sind fast immer von Einheimischen besetzt.

Aber der kleine Archipel ist den Ärger wert. Es gibt schöne Wanderwege, herrliche Riffe zum Schnorcheln und Tauchen, nette Lokale, saubere Häuser in prächtigen Blumengärten. Man kann die Inseln zu Fuß erkunden oder sich einen Roller ausborgen.

Vom Fort Napoleon aus beobachteten wir die dunklen Regenwolken, wie sie mit dem Passat über den flachen Ostflügel von Guadeloupe segelten, um in den hohen Bergen von Basse-Terre hängen zu bleiben. Eine Dauerausstellung im Fort zeigt Schiffsmodelle imposanter Rahsegler, Bilder und Modelle der Allerheiligen-Schlacht zwischen Franzosen und Engländern. Admiral Rodney segelte mit seiner Flotte, entgegen allen ritterlichen Regeln der Kriegskunst, mitten in die geordneten Linien des Marquis-de-Grasse und versenkte den Grossteil der französischen Schiffe. Nicht gerade die feine englische Art, aber von nun an wurde Seegefechte nach dieser genialen Taktik gefochten.
Ein besonders schöner Ankerplatz ist die Bucht hinter dem Pain-de-Sucre.

Seefächer, Anemonen, bunte Schwämme mit der Form von griechischen Amphoren und riesige Fischschwärme, machten das Schnorcheln um den Zuckerhut zu einem Erlebnis.
Die gemütliche Wanderung auf das Chameau (309m), den höchsten Aussichtspunkt der Inseln, sollte man auf keinen Fall versäumen. Fast wie vom Flugzeug aus sieht man unter sich die kleinen Inserln, den Hauptort, in der Ferne die Silhouette von Domenica und die Vulkane von Basse-Terre.
Ilet-a-Cabrit

Herrlich türkisblaues Wasser, Spaziergang hinauf zum Fort Josephine. Beim Schnorcheln um die Felsen des Westkaps, Point-a-Cabrit, entdeckten wir sogar einige Schildkröten.
Guadeloupe